Auf dem Weg zum außerschulischen Lernort – Das Industriedenkmal neu beleben

Aktuelles

Faszinierender Blick auf das Koepchenwerk (Foto: Karin Meybrunn)

12.08.2022: Sommerfest im Koepchenwerk, mit Vereinsmitgliedern, Freunden und Förderinnen der AG.

Der Vereinsvorsitzende Peter Gerigk freute sich, am Freitag Abend einen bunten und gut gelaunten Kreis aus Vereinsmitgliedern, Freunden und Förderinnen der AG zu einem launigen Sommerabend im Koepchenwerk begrüßen zu dürfen. Bei bestens gekühlten Getränken (Team Elias Sturm), feinen Speisen (dinner u. co), spannendem Info-Teil (Manfred Sievers) und – für die sportlichen – einer Begehung des Weinberg(projektes) ergaben sich zahlreiche anregende Kontakte und Gespräche. Und weitere Patenschaften für die Finanzierung des vino-projektes.

Elias Sturm führte die Teilnehmer 350 Stufen hinauf zum Aussichtspunkt auf die im nächsten Jahr zu pflanzenden 1.200 (!) Rebstöcke. Natürlich mit integrierter Weinverkostung und faszinierendem Ausblick auf das Ruhrtal.

Manfred Sievers kennt das Koepchenwerk und seine Historie besser als jeder andere. Kein Wunder, als langjähriger Mitarbeiter und Maschinenmeister des Herdecker RWE-Werkes. Sein Ausflug in die Geschichte der historischen Anlage: hörenswert!

17.05.2022: Arndt Hartmann komplettiert den 4-köpfigen Vorstand der AG Koepchenwerk e.V.

In der diesjährigen Jahreshauptversammlung standen die Wahlen zur Besetzung des 4-köpfigen Vereinsvorstands im Vordergrund. Während die drei amtierenden Mitglieder in ihren Ämtern bestätigt und für weitere 2 Jahre gewählt wurden, folgte der Hagener Arndt Hartmann als neu gewählter stellv. Vorsitzender dem kürzlich unerwartet verstorbenen Peter Altmaier in dieser Rolle nach.  Der – alte und neue – Vorsitzende Peter M. Gerigk zeigte sich erleichtert über diese zügige und gute Nachbesetzung. Das Foto zeigt den neu zusammengestellten Vorstand, v.l.n.r. Matthias Hartmann (Kassierer), Peter M. Gerigk (Vors.), Arndt Hartmann (stv. Vors.), Ludger Gochermann (Schriftführer).

Erfreut über die gute Resonanz in der JHV – immerhin 10 anwesende Mitglieder, zzgl. 2 Gäste, die am Sitzungsende zu Mitgliedern mutierten ;-)- , führte Peter Gerigk durch ein umfangreiches Sitzungsprogramm.  Das ambitionierte Arbeitspensum, das sich der Verein für das Jahr 2022 vorgenommen hat, fand die breite Unterstützung in der JHV. Dazu zählen z.B. die Projekte Beleuchtung Maschinenhalle, Reaktivierung Standseilbahn, Erhalt der Schienen zum Koepchenwerk, Teilnahme am Tag des offenen Denkmals (11.Sept. 2022) und vieles mehr.

 

07.05.2022: Informationstag zum Project:vino mit Führungen und Besteigung des Weinbergs voller Erfolg.  200 Rebpatenschaften verkauft.

„Das Abenteuer beginnt erst“, erklärte Elias Sturm am vergangenen Samstag vor gut gelauntem Publikum im Koepchenwerk. Aber wer sich an diesem Tag über das Project:vino informierte, hatte den Eindruck, dass das ambitionierte Wein-Projekt um den jungen Hobby-Winzer bereits im vollen Gang ist. Rund 500 Besucher:innen wollten bei freiem Eintritt mehr über den ersten Weinberg in Herdecke wissen. Er entsteht zwischen den beiden Druckrohrleitungen des ehemaligen Pumpspeicherkraftwerks. Dafür braucht es Unterstützer: Gut 200 Rebpaten konnten am Samstag gewonnen werden. Nun können die Pflanzen gekauft werden, die schon im nächsten Frühjahr gesetzt werden sollen.

Die Vorsitzende Geschäftsführerin der Stiftung, Ursula Mehrfeld, bekräftigte, dass es eine gute Entscheidung war, das Koepchenwerk vor dem Abbruch zu retten. „Heute ist es ein lebendiger Ort, an dem ehrenamtliche Helfer der AG Koepchenwerk Technikgeschichte vermitteln, Kinder und Jugendliche Neues lernen und unterschiedliche Veranstaltungen stattfinden.“ Es freue sie, „so viele junge Leute in dem Industriedenkmal zu sehen“. Das Koepchenwerk stünde für Heimat. Als eines der ersten Pumpspeicherkraftwerke Deutschlands stehe es aber auch für Ideenreichtum. Es täte gut mitanzusehen, so Mehrfeld weiter, wie sich das Denkmal Koepchenwerk weiterentwickele – „mit Kreativität, Schaffenskraft und Unternehmergeist“.

Herdeckes Bürgermeisterin, Dr. Katja Strauss-Köster, lobte das große Engagement der Bürgerschaft. Ohne die Stiftung und die AG Koepchenwerk wäre das Koepchenwerk die nicht zu retten gewesen. Nun biete das Denkmal ein kreatives Milieu für neue Ideen und Visionen bis in die Zukunft. Auf das Weinprojekt sei sie besonders stolz. „Vielleicht kann ich in ein paar Jahren sagen, dass dieser gute Wein aus Herdecke kommt“.

Foto Markus Bollen, v.l.n.r. Dr. Katja Strauss-Köster, Bürgermeister in der Stadt Herdecke, Elias Sturm, Projektinitiator von Project:vino, Ursula Mehrfeld, Geschäftsführung der Stiftung Industriedenkmalpflege,

Matthias Hartmann (Vorstandsmitglied AG Koepchenwerk e.V.)  berichtete vom wachsenden Zuspruch in der Bürgerschaft, den der Förderverein erfahre. „Die Weinrebe zwischen den Rohren ist ein Schlüsselprojekt. Eine Super-Idee, die viel Resonanz hervorruft.“ Sie verdeutliche die „Metamorphose“, die das Koepchenwerk durchlaufen habe, und zukunftsweisende Projekt ermögliche.

Wen wundert es? Projektinitiator Elias Sturm zeigte sich äußerst zufrieden. „Unser Ziel an verkauften Rebpatenschaften haben wir mehr als erreicht. Die Veranstaltung war für uns sehr erfolgreich.“ Mit den Einnahmen durch die Rebpaten können die Hobby-Winzer unverzüglich mit dem Kauf der Pflanzen beginnen und die erforderlichen Gerätschaften besorgen, freute sich der 22jährige zusammen mit seinem 16köpfigen Team. Die Bestellungen erfolgten auch über die homepage im Internet und erreichten das Team aus ganz Deutschland. Im Koepchenwerk konnten die Patenschaften sofort umgesetzt werden – jeder Unterstützer und Wein-Freund erhielt neben seiner Flasche mit Patenurkunde sofort ein Glas Wein aufs Haus, – zum Anstoßen. Denn nur Paten kommen in den Genuss, eine Flasche des ersten Jahrgangs zu genießen.

Auf einer Fläche von 3300 m² sollen nach den Plänen von Project:vino 1300 Reben der widerstandsfähigen Piwi-Traube Souvignier Gris und Sauvignac wachsen und gedeihen. Das Ziel ist es, im Jahr 2026 erstmals einen biodynamischen Weißwein made in Herdecke zu ernten und abzufüllen.

Um sich selbst ein Bild von dem Projekt vor Ort machen zu können, führte Elias Sturm persönlich Interessierte in Klein-Gruppen durch den Weinberg.  Sein Angebot wurde gut angenommen. Wer gut zu Fuß war, stieg die steilen Stufen den Hang hoch: Der Arbeitsweg der jungen Männer und Frauen, die auch die Geräte auf diese Weise in die Höhe transportieren müssen. Vor Ort informierte Sturm über die Arbeit, Pläne und Ziele vor Ort. Mit einem wunderbaren Blick wurden diejenigen belohnt, die den Aufstieg über 346 Stufen nicht gescheut hatten.

Weitere Informationen unter www.projectvino.de.  Spannendes Video auf you tube.

 

 

23.03.2022: Westfalenpost Wetter/Herdecke zu Schienenerhalt Koepchenwerk

 

23.03.2022:  Technikkurs der Realschule am Bleichstein auf Erkundungstour im Koepchenwerk.

Zwölf Schüler und eine Schülerin, begleitet von Ihrem Techniklehrer Sebastian Schulze, informierten sich am letzten Mittwoch (23.3.22) vor Ort über die vielfältigen Aspekte der Produktion und Speicherung elektrischer Energie aus Wasserkraft. Pumpspeicherwerke wie das Koepchenwerk leisten zuverlässig und CO²-frei ihren Beitrag zu einem funktionierenden Stromnetz.
Das imposante Industriedenkmal am Hengsteysee bietet dafür die passende Kulisse, außerhalb der üblichen Schulumgebung. Für den Förderverein zeigte sich das Vorstandsmitglied Ludger Gochermann erfreut über das Interesse sowie das positive Feedback der TN. Einmal mehr zeigt das Koepchenwerk sein Potential als außerschulischer Lernort.

 

15.03.2022:  Beisetzung Peter Altmayer auf dem Waldfriedhof/Herdecke.

Ein würdiger, sehr passender Abschied von unserem geschätzten Freund und Vorstandsmitglied Peter Altmaier. Die Zahl der Begleiter*innen auf dem letzten Weg: eindrucksvoll.

R I P

08.03.2022: Führungen und Einblicke ins Denkmal im Frühjahr wieder zahlreicher.Die AG Koepchenwerk e.V. startet am 25.3.22 wieder ihre erfolgreiche Aktion „Glaskastenöffnung“, immer Freitags von 14 – 16 Uhr. Dahinter verbirgt sich das Angebot an alle spontan interessierten Passanten*innen, einen vertiefenden Blick in die historische Maschinenhalle zu werfen. Natürlich verbunden mit der Möglichkeit, Fragen zum Koepchenwerk zu stellen oder Erläuterungen zu Prinzip und Technik eines Pumpspeicherwerkes zu erhalten. Kostenlos.

Ferner erhöhen sich ab dem Wochenende 2./3. April 22 die von der Stiftung für Industriedenkmalpflege (Eigentümerin) angebotene Anzahl von Kurzführungen im Denkmal. Zwischen 11 und 16 Uhr an Samstagen und Sonntagen starten dann wieder im Stundentakt die Rundgänge mit ehrenamtlichen Gästebetreuern*innen. Bis Ende März 22 bleibt es noch bei 2 Terminen (14 u. 15 Uhr). Kosten 5 Euro je TN, 3 G, Maskenpflicht.

 

03.03.2022: AG Koepchenwerk trauert um seinen stellvertretenden Vorsitzenden Peter Altmaier.

Am letzten Freitagmorgen, 25.02.2022, ist für uns völlig überraschend unser stellvertretender Vorsitzender Peter Altmaier nach kurzer schwerer Krankheit verstorben.  Diese Nachricht hat uns fasssungslos gemacht. Wir trauern mit seiner Frau und seiner Familie um eine Persönlichkeit. Für den Verein ein kaum zu ersetzender Verlust.

Wir verlieren mit Peter einen engagierten Kämpfer für den Erhalt des Koepchenwerks. Unvergessen ist sein überragender Anteil an der Gründung des Vereins im Jahre 2015. Wenn wir uns heute die ppt-Präsentationen ansehen, die Peter damals zusammengestellt hat, wirken sie aus heutiger Sicht visionär. Er hatte schon die Reaktivierung der Standseilbahn, gastronomische Angebote z.B. im Schieberhaus, Verbesserung der Zubringersituation, einen Museumsfahrbetrieb zum Koepchenwerk und einen Fährbetrieb über den Hengsteysee im Blick. Sein unglaubliches Bildarchiv war und ist für uns ein Quell vieler Anregungen und ein Fundus, der noch lange nicht erschöpft ist.

Die Urnenbeisetzung findet am
Dienstag, dem 15. März 2022 um 13 h
auf dem Waldfriedhof Buchenstraße in Herdecke statt.

RIP: Ruhe in Frieden, Peter!

 

28.01.2022:  Schriftzug KOEPCHENWERK soll wieder leuchten
NRW-Stiftung überreicht Bewilligungsbescheid an die Industriedenkmalstiftung.
Es ist ein guter Tag für das Koepchenwerk in Herdecke – denn hier geht es mit vereinten Kräften voran. Eckhard Uhlenberg, Präsident der NRW-Stiftung, überreicht einen Förderbescheid über 150.000 Euro an Ursula Mehrfeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur. Mit-Antragstellerin ist die AG Koepchenwerk e.V., deren Vorsitzender Peter Gerigk seit langem engagiert für diesen wichtigen Meilenstein gekämpft hat.
Auf dem Programm steht u.a. die Reaktivierung des historischen Schriftzugs KOEPCHENWERK, der an der 160 m langen Fassade des Pumpspeicherkraftwerks auf dessen Ideengeber, Arthur Koepchen (1878-1954), den technischen Vorstand der Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerk AG, verweist.

Strahlende Gesicherter, v.l.n.r.  Eckhard Uhlenberg, Präsident der NRW-Stiftung, Martina Grote, Geschäftsführerin der NRW-Stiftung, Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege, Peter Michael Gerigk, 1. Vorsitzender der AG Koepchenwerk e.V. und Dr. Katja Strauss-Köster, Bürgermeisterin der Stadt Herdecke. Foto: Bernd Hegert, NRW-Stiftung

Die NRW-Stiftung berichtet ebenfalls prominent über die Förderung dieses als Projektes, auf ihrer Homepage.

Die vollständige Presseerklärung der Stiftung hier zum anklicken. PI_Koepchenwerk_Historische Beleuchtung

12.01.2022: Spannendes Projekt auf dem Koepchenwerk-Gelände:  zweites Leben für ausgangierte E-Auto-Batterien (Bericht WP v. 3.1.2022)

13.12.2021:  KOEPCHENWERK SOLL WIEDER LEUCHTEN – NRW-STIFTUNG BEWILLIGT FÖRDERANTRAG.

Der Vorstand der AG Koepchenwerk e.V. ist hocherfreut über die Bewilligung des von der AG Koepchenwerk e.V. und der Stiftung Industriedenkmalpflege gemeinsam gestellten Förderantrags zur Wiederherstellung der historischen Beleuchtung des Koepchenwerks durch die NRW-Stiftung. Auch die politischen Gremien der Stadt Herdecke hatten den Antrag ausdrücklich unterstützt.

Vorsitzender Peter Gerigk: “Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen! Wir danken der NRW-Stiftung sehr für diese Unterstützung.“
Damit können die Arbeiten zur Rekonstruktion der Beleuchtung in Angriff genommen werden. Dazu gehören u.a.:
– Reparatur und Wiederbeleuchtung des Schriftzugs „Koepchen-werk“ an der Seeseite der Maschinenhalle.
– Wiederherstellung der Lichtbänder/Lisenen an den Gebäude-kanten der Maschinenhalle.
– Wiederherstellung der Wegebeleuchtung entlang der Maschinen-halle.
– Reaktivierung der innerhäusigen Beleuchtung an Wänden und Decken nach historischem Vorbild.
Die nächtliche Ansicht soll dem historischen Vorbild entsprechen, wie auf dem Foto aus den 50 `er Jahren.
„Die Umsetzung der Maßnahmen zur Beleuchtung, die jetzt durch die Bewilligung des Förderantrags in Angriff genommen werden können, wird den einstigen Charakter des Gebäudes wiederherstellen und das Koepchenwerk wieder als die nächtliche Landmarke zeigen, die es einmal war“ so Peter Gerigk. „Jetzt muss der Verein nur noch den Eigenanteil stemmen. Da haben wir schon einige Zusagen. Wir hoffen aber auch auf Spenden aus der Herdecker Bevölkerung. Die Kontonummer des Vereins findet sich auf unserer Homepage www.ag-koepchenwerk.de.
Nicht unwichtig am Ende: der Antrag berücksichtigt auch Naturschutzbelange, insb. das Thema „Lichtverschmutzung“. Deshalb wird die Beleuchtung nicht wie früher die ganze Nacht brennen, sondern nur zeitlich begrenzt.

02.11.2021: Aktion „Glaskastenöffnung“ geht in die Winterpause.

Die Wiederbelebung einer alten Herdecker Tradition kam gut an bei zahlreichen Spaziergängern, Radlern, Ausflüglern von nah und fern: die Öffnung des sogen. Glaskastens, immer Freitag nachmittags, durch Mitglieder des Fördervereins. Sie ermöglichte zahlreiche spannende Einblicke und angeregte Gespräche, rund um das denkmalgeschützte Ensemble aus Maschinenhalle, Druckrohren, Schieberhaus und Speicherbecken. Die Aktion geht nun in die Winterpause, der (versprochene !) Neustart kommt im Frühjahr 2022. Info dazu folgt natürlich.
PS: die Führungen an Samstagen und Sonntagen durch Gästebetreuer*innen der Stiftung (11-17 Uhr) sind davon nicht betroffen. Diese Möglichkeit kann also weiter genutzt werden
22.09.2021: KOEPCHENWERK WIRD AUSSERSCHULISCHER LERNORT FÜR HERDECKES WEITERFÜHRENDE SCHULEN
Die AG Koepchenwerk e.V. hat mit der Realschule am Bleichstein sowie dem Friedrich-Harkort-Gymsasium eine Partnerschaftsvereinbarung abgeschlossen. Ziel ist es, das Industriedenkmal in Zukunft auch als außerschulischen Lernort für die Schüler*innen der beteiligten Schulen zu etablieren. Die Schüler*innen erhalten die Möglichkeit, Aspekte der Energiegewinnung durch Wasserkraft früher und heute sowie Speichermöglichkeiten von Strom kennen zu lernen“, so heißt es in der Vereinbarung. Dazu werden Mitglieder der AG u.a Führungen für Schülergruppen durchführen. Die Schulen sollen aber auch die Räumlichkeiten des Koepchenwerks z.B. im Rahmen einer Projektwoche oder eines MINT-Camps nutzen können. Die Eigentümerin des Koepchenwerks, die Stiftung Industriedenkmalpflege begrüßt die Kooperation ausdrücklich. Kosten entstehen für die Schulen und die Schüler*innen nicht: die Mitglieder der AG Koepchenwerk üben ihre Tätigkeit alle ehrenamtlich aus.
Andreas Joksch, Schulleiter der FHS, und Anke Lohscheidt, Schulleiterin der Realschule, freuten sich mit Peter Gerigk und Ludger Gochermann vom Vorstand der AG Koepchenwerk über den Start dieser Partnerschaft.
„Das Koepchenwerk bietet eine hervorragende Möglichkeit, Schule in einer spannenden Umgebung praxisnah zu gestalten und dabei ein wichtiges Herdecker Denkmal auch im Bewusstsein der heranwachsenden Generation zu verankern. Gleichzeitig ist das Koepchenwerk ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Technik aus der Vergangenheit auch für die Zukunft von großer Bedeutung ist. Denn durch den Ausbau der erneuerbaren Energien wird Stromspeicherung z.B. durch Pumpspeicherkraftwerke immer wichtiger,“ sind sich alle Beteiligten einig.
Nach der Unterzeichnung der Partnerschaftsvereinbarung wurde gleich mit der Umsetzung begonnen: Ludger Gochermann führte den Leistungskurs Physik Q 2 der Friedrich-Harkort-Schule durch das Koepchenwerk.
(Fotos: Klaus Görzel, WP Wetter/Herdecke)
Die WP Wetter/Herdecke berichtet ganzseitig über dieses Projekt:

13.09.2021: Lange Besucherschlangen am Sonntag vor dem Koepchenwerk. Damit hatte der gastgebende Förderverein nicht gerechnet. Fast 900 BesucherInnen nutzten die Chance, am diesjährigen TAG DES OFFENEN DENKMALS die imposante Maschinenhalle zu erkunden, zB iR einer Kurzführung mit geschulten Guides. Das vino.projekt von Elias Sturm sowie die Ausstellung der Modelleisenbahner aus Wetter, Witten und Lüdenscheid waren weitere Magneten. So bildeten sich lange Schlangen vor dem Eingang, aufgrund der begrenzten Zahl von max. 200 BesucherInnen, die sich zeitgleich in der Halle aufhalten dürfen. Trotzdem herrschte eine entspannte Stimmung bei den – tw. bis zu einer Stunde – Wartenenden. Vermutlich die Vorfreude und das gute Wetter. 😉

Peter Gerigk von der AG Koepchenwerk zeigte sich jedenfalls begeistert von der Resonanz. Mit einem herzlichen Dank an die vielen (ehrenamtlichen) Mitwirkenden kündigte er an: „Im nächsten Jahr sind wir auf jeden Fall wieder dabei, mit neuen Highlights und Attraktionen“.

12.09.2021: am diesjährigen Tag des offenen Denkmals öffnet das Koepchenwerk Herdecke wieder seine Türen!   Der gastgebende Förderverein freut sich auf (hoffentlich) zahlreiche Besucher*innen an diesem Sonntag. In der Zeit zwischen 11 und 17 Uhr können sich alle Interessierten umsehen und informieren in der historischen Maschinenhalle. Neben den imposanten Aggregaten des Pumpspeicherwerks locken diesmal als besondere Highlights eine Modellbahnausstellung des Vereins CMT Wetter sowie eine Präsentation einschl. Weinprobe durch den Herdecker Weinanbau-Pionier Elias Sturm. Das ganze bei freiem Eintritt, unter Geltung der aktuellen Corona-Regeln (Nachweis 3G).

Wir freuen uns auf Sie.

01.09.21: Peter Altmaier folgt Klaus Görzel als stellv. Vorsitzender. In der diesjährigen Jahreshauptversammlung wählten die AG-Mitglieder  Peter Altmaier einstimmig in dieses Ehrenamt. Damit konnte nahtlos die Nachbesetzung im vierköpfigen Vorstandsgremium des Fördervereins sicher gestellt werden. Dem aus persönlichen Gründen ausscheidenden Klaus Görzel dankte der Vorsitzende Peter Gerigk ausdrücklich für dessen Engagement in der kritischen Phase nach Neukonstituierung des Gremiums Anfang 2020 sowie die gute und enge  Zusammenarbeit seitdem. Klaus Görzel bleibt dem Verein als Mitglied erhalten.

Das Foto zeigt v.l.n.r. Ludger Gochermann, Peter Gerigk, Peter Altmaier, Matthias Hartmann

 

28.08.21:  „Willi und Arthur“ kommen in die Flasche.
Koepchenwerk: Junger Herdecker legt Weinberg in Hanglage an

Lesen Sie dazu die den überregionalen WAZ-Bericht vom 25.08.2021.     

Lesen Sie hier auch die Presse-Info der Stiftung Industriedenkmalpflege zu diesem spannenden Projekt.   PI_Koepchenwerk_PROJECT vino

Und merken Sie sich schon mal den Termin Sonntag, 12.Sept. 2021 vor. An diesem „Tag des offenen Denkmals“ wird sich die AG Koepchenwerk natürlich beteiligen, u.a. mit der Vorstellung dieses Weinanbau-Projektes durch den Initiator und Herdecker Elias Sturm.  Also: safe the date.

 

22.07.2021: Blicke ins Innere der Maschinenhalle wieder möglich. Mit der regelmäßigen Öffnung des Glaskasten – immer Freitags nachmittags – wird Besuchern und Passanten ein besonderer Einblick verschafft. Bericht WR Wetter/Herdecke v. 22.7.21

WR v. 22.7.21 Glaskastenöffnung durch AG (1)

Blick aus dem Glaskasten in die Maschinenhalle.   Foto: Ludger Gochermann

 

26.06.2021:  ARBEITSGEMEINSCHAFT KOEPCHENWERK E.V. WILL SCHIENEN ZUM KOEPCHENWERK ERHALTEN
Nach dem letztmaligen Schienentransport eines Transformators von und zum Koepchenwerk setzt sich die AG Koepchenwerk e.V. für den Erhalt des Schienenweges ein.
„Wenn das denkmalgeschützte Koepchenwerk in den nächsten Jahren zu einem Besuchermagnet werden soll, ist der Erhalt der Schienenverbindung äußerst wichtig“ stellt Vorsitzender Peter Gerigk fest.

Lesen Sie die vollständige Presseerklärung des Vereinsvorstands, 1:1 abgedruckt in der WP/WR Herdecke am 26.6.2021.PE AG Schiene_20.06.21-1

15.06.2021: Trafotransport am RWE-Pumpspeicherwerk, letztmalige Nutzung der Eisenbahnschienen durch den Betreiber RWE

Richtig was los am Schiffswinkel in Herdecke. Bilder und Berichte der lokalen Pressemedien hier im Auszug.

Trafotransport RWE Amprion WP 1 v. 15.6.21

Trafotransport RWE Amprion WP 2 v. 15.6.21

05.06.2021:  Neustart der Führungen im Koepchenwerk,  Maschinenhalle wieder offen für Besucher

Monate lang fanden Spaziergänger und Radfahrer das Koepchenwerk am Hengsteysee verschlossen. Nun öffnet das Industriedenkmal endlich wieder seine Pforten und gibt Besucher*innen Gelegenheit, bei Kurzführungen der Stiftung Industriedenkmalpflege das historische Pumpspeicherkraftwerk aus dem Jahr 1927/30 näher kennen zu lernen.  Start ist Samstag, 5. Juni 2021.

Im Inneren präsentiert sich ein imposantes Maschinen-Ensemble. Besucher*innen haben nicht nur einen Blick auf die beeindruckende Architektur, die den nahezu komplett technisch wie baulich erhaltenen Maschinenpark umhüllt. An Ort und Stelle erleben sie, wie ein Pumpspeicherkraftwerk funktioniert und welchen historischen Stellenwert das Koepchenwerk in der Geschichte der Energiewirtschaft in Deutschland spielte. Interessierte erfahren aber auch, wie aktuell die damaligen Fragestellungen der Energieerzeugung auch heute noch sind.

Die ca 45 minütigen Kurzführungen durch qualifizierte Begleiter*innen der Stiftung (Anm: vielfach zugleich Mitglieder unseres Fördervereins)  beginnen Samstags und Sonntags jeweils zur vollen Stunde zwischen 11 und 17 Uhr. Letzte Führung startet also um 16 Uhr.

Kosten: Prinzip „Pay-what-you-want“ (Zahle, was du willst). Die Vorlage eines negativen Corona-Tests sowie eine Terminvereinbarung sind nicht erforderlich. Es gilt Maskenpflicht im Koepchenwerk, die Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen sind einzuhalten.

20.05.2021:  WP Herdecke berichtet über weitere, aufwendige Revisionsarbeiten im RWE-Pumpspeicherwerk. Spannend.

WP_20 05 2021 Revision RWE Pumpspeicherwerk

15.05.2021: Das Koepchenwerk soll Teil der Internationen Gartenausstellung (IGA) 2027 werden.

Der Stadtspiegel Hagen/Herdecke/Wetter berichtet über die aktuelle Förderzusage an das interkommunale Projektbüro,  gebildet durch die beteiligten Ruhranliegerstädte Witten, Hattingen, Wetter, Herdecke und Hagen. Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung!

05.05.2021:   WP Herdecke/Wetter berichtet über Revision und Betriebspause im RWE-Pumpspeicherwerk

Die besondere Faszination des denkmalgeschützten und seit 30 Jahren still gelegten Koepchenwerks ergibt sich nicht zuletzt aus der fortexistierenden energiewirtschaftlichen Nutzung der Pumpspeichertechnik in der direkt benachbarten, jetzt in die Betriebspause versetzten modernen RWE-Anlage. Einschließlich der Nutzung des – ebenfalls unter Denkmalschutz stehenden –  Oberbeckens oberhalb des Hengsteysees. Der spannende WP-Bericht vom 24.04.2021 ist hier nachzulesen:

 

 

09.04.2021: die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Eigentümerin und Betreiberin des Koepchenwerks, macht nun ihre Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Koepchenwerk e.V. offiziell und schließt einen Kooperationsvertrag mit dem Verein.

Weitere Informationen finden Sie in der Presseinfo.

presseinfo der Stiftung

Das Foto zeigt (v.l.n.r.): Ludger Gochermann u. Peter Gerigk, für den Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Koepchenwerk e.V., sowie Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur

  Foto © Industriedenkmalstiftung

08.03.2021:       Helikopter-unterstützte Baumfällarbeiten am Steilhang des Koepchenwerks im März 2019,  durchgeführt von der deutschlandweit für solche Einsätze als Spezialfirma tätigen lasten-flug.de.  Bereits 2 Jahre zurück liegend, jedoch von zeitloser Schönheit:

Beeindruckende Luftaufnahmen! Vor allem das Video!  Einstellung hier mit freundlicher Genehmigung durch www.lasten-flug.de.    🙂

 

 

 

 

Bericht WP Herdecke/Wetter v. 9.12.2020:

Mehr Licht für das Leuchtturmprojekt – Die AG Koepchenwerk möchte den markanten Schriftzug an der Fassade sanieren lassen.

Das Koepchenwerk am Hengsteysee in Herdecke ist ein Leuchtturmprojekt für die Region. Jetzt soll der alte Schriftzug aufgefrischt werden.

Der Rat soll geplante Sanierungsmaßnahmen am Koepchenwerk positiv begleiten. Das hat der Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Tourismus einstimmig empfohlen: Stadt Herdecke,  die Arbeitsgemeinschaft Koepchenwerk und die Stiftung Industriedenkmalpflege bereiten gerade einen Förderantrag für das vom Land ausgelobte Projekt „Heimat-Zeugnis“ vor.

Wesentlicher Bestandteil des Förderantrags soll die Sanierung des Schriftzugs „Koepchenwerk“ an der Fassadenfront sein. Hinzu kommt die Instandsetzung weiterer historischer Beleuchtungselemente im Außenbereich. Im Inneren der Maschinenhalle sollen ebenfalls Beleuchtung und Elektrotechnik fit gemacht werden.

Die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur ist seit 2016 Besitzerin des historischen Pumpspeicherkraftwerkes. Die AG Koepchenwerk setzt sich für das Industriedenkmal am Hengsteysee ein. 90 Prozent der im Projektantrag für den „Heimat-Check“ermittelten Kosten fließen aus dem Landes-Etat, 10 Prozent muss die AG aus Eigenmitteln beisteuern. Auf die Stadt kommen keine Kosten zu.

Ziel der aktuellen Maßnahmen ist die Öffnung und Nutzung des Gebäudes für die Bevölkerung in Herdecke und in der Region. „Das Koepchenwerk soll zukünftig beispielsweise als Ort für Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt werden. Ebenfalls ist die Einrichtung eines außerschulischen Lernorts geplant“, heißt es in der Vorlage für die Mitglieder im ausschuss für Wirtschaftsföderung und Tourismus. Das Schulzentrum am Bleichstein etwa liegt nur wenige Fußminuten vom Koepchenwerk entfernt.

Die alte Maschinenhalle des Pumpspeicherkraftwerks Koepchenwerk am Ufer des Hengsteysees, gesehen von der Eisenbahnbrücke zwischen Hengstey und Herdecke und fotografiert über die Walzen des Wehrs am Schiffswinkel.

Die alte Maschinenhalle des Pumpspeicherkraftwerks Koepchenwerk am Ufer des Hengsteysees, gesehen von der Eisenbahnbrücke zwischen Hengstey und Herdecke und fotografiert über die Walzen des Wehrs am Schiffswinkel.    Foto: Klaus-Wilhelm Goerzel / WP

_________________________________________________________________________________________
27.10.2020: Das Koepchenwerk auf dem Weg zum außerschulischen Lernort?

In der Mitgliederversammlung am 27.10.2020 in der Aula der Bonnermann-Schule in Herdecke ging es u.a. um das vom Vorstand angestrebte Ziel,  das Koepchenwerk zu einem „außerschulischen Lernort“ zu entwickeln. Dort soll künftig die Bedeutung dieses Industriedenkmals unter historischen und aktuellen Bezügen (Stichwort „Co²-freie Gewinnung bzw. Speicherung von Energie“) an die nachwachsenden Generationen anschaulich vermittelt werden.

Der Vorsitzende Peter Gerigk freute sich über einvernehmliche Beschlüsse hierzu in der MV.  Damit ist nämlich die Basis geschaffen  für  alle weiteren Initiativen in dieser Sache.

Die angestrebte Kooperation zwischen den beiden weiterführenden Schulen Herdeckes und der AG Koepchenwerk e.V.  konnte in der Folge in einem Gespräch mit den verantwortlichen Schul- und Fachbereichsleitern*innen am 5.12.2020 in der FHS Herdecke erfolgreich konsentiert werden. Der Start gemeinsamer Projekte soll nach Möglichkeit schon Anfang 2021 erfolgen, zunächst mit Führungen für fachlich tangierte Leistungs-Kurse, z.B. in Physik oder Technik. Die Führungen werden  von Vereinsmitgliedern durchgeführt.

Die Beteiligten haben sich verabredet, ihre Zusammenarbeit schriftlich in einer Kooperationsvereinbarung zu fixieren. Diese gilt es dann auch der interessierten Öffentlichkeit vorzustellen.

___________________________________________________________________________________________

Mitgliederversammlung am 26.06.2020

Nach 3maligem Anlauf konnte am Freitag, den 26.06.2020 die wegen der Pandemie lange verschobene Wahl des Ersten Vorsitzenden Herrn Peter Michael Gerigk durchgeführt werden.
Der Vorstand ist nun wieder komplett.

Der neue Vorstand mit seinen Aufgabenbereichen

___________________________________________________________________________________________

Am 10.12.2018 konnte die neue Eigentümerin die RWE-Buchstaben wieder der Öffentlichkeit zeigen – im Dunkeln, denn sie wurden beleuchtet.

Koepchenwerk, Herdecke, Pumpspeicherwerk

Foto: Markus Bollen, Koepchenwerk, Herdecke, 10.12.2018

Die neue Eigentümerin erklärte auf ihrer Presseseite Einzelheiten zur nun abgeschlossenen Sicherung des Maschinenhauses und zur Arbeit an den Buchstaben.

Link zur Presseerklärung der Stiftung (RWE-Lichtlandmarke, 11.12.2018)
Link zur Presseerklärung der Stiftung (Sicherungsmaßnahmen, 11.12.2018)

___________________________________________________________________________________________