Auf dem Weg zum außerschulischen Lernort – Das Industriedenkmal neu beleben

Aktuelles

Faszinierender Blick auf das Koepchenwerk (Foto: Karin Meybrunn)

05.06.2021:  Neustart der Führungen im Koepchenwerk,  Maschinenhalle wieder offen für Besucher

Monate lang fanden Spaziergänger und Radfahrer das Koepchenwerk am Hengsteysee verschlossen. Nun öffnet das Industriedenkmal endlich wieder seine Pforten und gibt Besucher*innen Gelegenheit, bei Kurzführungen der Stiftung Industriedenkmalpflege das historische Pumpspeicherkraftwerk aus dem Jahr 1927/30 näher kennen zu lernen.  Start ist Samstag, 5. Juni 2021.

Im Inneren präsentiert sich ein imposantes Maschinen-Ensemble. Besucher*innen haben nicht nur einen Blick auf die beeindruckende Architektur, die den nahezu komplett technisch wie baulich erhaltenen Maschinenpark umhüllt. An Ort und Stelle erleben sie, wie ein Pumpspeicherkraftwerk funktioniert und welchen historischen Stellenwert das Koepchenwerk in der Geschichte der Energiewirtschaft in Deutschland spielte. Interessierte erfahren aber auch, wie aktuell die damaligen Fragestellungen der Energieerzeugung auch heute noch sind.

Die ca 45 minütigen Kurzführungen durch qualifizierte Begleiter*innen der Stiftung (Anm: vielfach zugleich Mitglieder unseres Fördervereins)  beginnen Samstags und Sonntags jeweils zur vollen Stunde zwischen 11 und 17 Uhr. Letzte Führung startet also um 16 Uhr.

Kosten: Prinzip „Pay-what-you-want“ (Zahle, was du willst). Die Vorlage eines negativen Corona-Tests sowie eine Terminvereinbarung sind nicht erforderlich. Es gilt Maskenpflicht im Koepchenwerk, die Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen sind einzuhalten.

20.05.2021:  WP Herdecke berichtet über weitere, aufwendige Revisionsarbeiten im RWE-Pumpspeicherwerk. Spannend.

WP_20 05 2021 Revision RWE Pumpspeicherwerk

15.05.2021: Das Koepchenwerk soll Teil der Internationen Gartenausstellung (IGA) 2027 werden.

Der Stadtspiegel Hagen/Herdecke/Wetter berichtet über die aktuelle Förderzusage an das interkommunale Projektbüro,  gebildet durch die beteiligten Ruhranliegerstädte Witten, Hattingen, Wetter, Herdecke und Hagen. Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung!

05.05.2021:   WP Herdecke/Wetter berichtet über Revision und Betriebspause im RWE-Pumpspeicherwerk

Die besondere Faszination des denkmalgeschützten und seit 30 Jahren still gelegten Koepchenwerks ergibt sich nicht zuletzt aus der fortexistierenden energiewirtschaftlichen Nutzung der Pumpspeichertechnik in der direkt benachbarten, jetzt in die Betriebspause versetzten modernen RWE-Anlage. Einschließlich der Nutzung des – ebenfalls unter Denkmalschutz stehenden –  Oberbeckens oberhalb des Hengsteysees. Der spannende WP-Bericht vom 24.04.2021 ist hier nachzulesen:

 

 

09.04.2021: die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Eigentümerin und Betreiberin des Koepchenwerks, macht nun ihre Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Koepchenwerk e.V. offiziell und schließt einen Kooperationsvertrag mit dem Verein. Weitere Informationen finden Sie in den verlinkten Dokumenten (Presseinfo und Text Kooperationsvertrag).

presseinfo der Stiftung

Kooperationsvertrag Stiftung mit AG

Das Foto zeigt (v.l.n.r.): Ludger Gochermann u. Peter Gerigk, für den Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Koepchenwerk e.V., sowie Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur

  Foto © Industriedenkmalstiftung

08.03.2021:  zwar bereits 2 Jahre zurück liegend, jedoch zeitlos schön:       Helikopter-unterstützte Baumfällarbeiten am Steilhang des Koepchenwerks im März 2019,  durchgeführt von der deutschlandweit für solche Einsätze als Spezialfirma tätigen lasten-flug.de.

Beeindruckende Luftaufnahmen! Vor allem das Video!  Einstellung hier mit freundlicher Genehmigung durch www.lasten-flug.de.    🙂

 

 

 

 

Bericht WP Herdecke/Wetter v. 9.12.2020:

Mehr Licht für das Leuchtturmprojekt – Die AG Koepchenwerk möchte den markanten Schriftzug an der Fassade sanieren lassen.

Das Koepchenwerk am Hengsteysee in Herdecke ist ein Leuchtturmprojekt für die Region. Jetzt soll der alte Schriftzug aufgefrischt werden.

Der Rat soll geplante Sanierungsmaßnahmen am Koepchenwerk positiv begleiten. Das hat der Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Tourismus einstimmig empfohlen: Stadt Herdecke,  die Arbeitsgemeinschaft Koepchenwerk und die Stiftung Industriedenkmalpflege bereiten gerade einen Förderantrag für das vom Land ausgelobte Projekt „Heimat-Zeugnis“ vor.

Wesentlicher Bestandteil des Förderantrags soll die Sanierung des Schriftzugs „Koepchenwerk“ an der Fassadenfront sein. Hinzu kommt die Instandsetzung weiterer historischer Beleuchtungselemente im Außenbereich. Im Inneren der Maschinenhalle sollen ebenfalls Beleuchtung und Elektrotechnik fit gemacht werden.

Die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur ist seit 2016 Besitzerin des historischen Pumpspeicherkraftwerkes. Die AG Koepchenwerk setzt sich für das Industriedenkmal am Hengsteysee ein. 90 Prozent der im Projektantrag für den „Heimat-Check“ermittelten Kosten fließen aus dem Landes-Etat, 10 Prozent muss die AG aus Eigenmitteln beisteuern. Auf die Stadt kommen keine Kosten zu.

Ziel der aktuellen Maßnahmen ist die Öffnung und Nutzung des Gebäudes für die Bevölkerung in Herdecke und in der Region. „Das Koepchenwerk soll zukünftig beispielsweise als Ort für Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt werden. Ebenfalls ist die Einrichtung eines außerschulischen Lernorts geplant“, heißt es in der Vorlage für die Mitglieder im ausschuss für Wirtschaftsföderung und Tourismus. Das Schulzentrum am Bleichstein etwa liegt nur wenige Fußminuten vom Koepchenwerk entfernt.

Die alte Maschinenhalle des Pumpspeicherkraftwerks Koepchenwerk am Ufer des Hengsteysees, gesehen von der Eisenbahnbrücke zwischen Hengstey und Herdecke und fotografiert über die Walzen des Wehrs am Schiffswinkel.

Die alte Maschinenhalle des Pumpspeicherkraftwerks Koepchenwerk am Ufer des Hengsteysees, gesehen von der Eisenbahnbrücke zwischen Hengstey und Herdecke und fotografiert über die Walzen des Wehrs am Schiffswinkel.    Foto: Klaus-Wilhelm Goerzel / WP

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Das Koepchenwerk auf dem Weg zum außerschulischen Lernort?

In der Mitgliederversammlung am 27.10.2020 in der Aula der Bonnermann-Schule in Herdecke ging es u.a. um das vom Vorstand angestrebte Ziel,  das Koepchenwerk zu einem “außerschulischen Lernort” zu entwickeln. Dort soll künftig die Bedeutung dieses Industriedenkmals unter historischen und aktuellen Bezügen (Stichwort “Co²-freie Gewinnung bzw. Speicherung von Energie”) an die nachwachsenden Generationen anschaulich vermittelt werden.

Der Vorsitzende Peter Gerigk freute sich über einvernehmliche Beschlüsse hierzu in der MV.  Damit ist nämlich die Basis geschaffen  für  alle weiteren Initiativen in dieser Sache.

Die angestrebte Kooperation zwischen den beiden weiterführenden Schulen Herdeckes und der AG Koepchenwerk e.V.  konnte in der Folge in einem Gespräch mit den verantwortlichen Schul- und Fachbereichsleitern*innen am 5.12.2020 in der FHS Herdecke erfolgreich konsentiert werden. Der Start gemeinsamer Projekte soll nach Möglichkeit schon Anfang 2021 erfolgen, zunächst mit Führungen für fachlich tangierte Leistungs-Kurse, z.B. in Physik oder Technik. Die Führungen werden  von Vereinsmitgliedern durchgeführt.

Die Beteiligten haben sich verabredet, ihre Zusammenarbeit schriftlich in einer Kooperationsvereinbarung zu fixieren. Diese gilt es dann auch der interessierten Öffentlichkeit vorzustellen.

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Mitgliederversammlung am 26.06.2020

Nach 3maligem Anlauf konnte am Freitag, den 26.06.2020 die wegen der Pandemie lange verschobene Wahl des Ersten Vorsitzenden Herrn Peter Michael Gerigk durchgeführt werden.
Der Vorstand ist nun wieder komplett.

Der neue Vorstand mit seinen Aufgabenbereichen

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Am 10.12.2018 konnte die neue Eigentümerin die RWE-Buchstaben wieder der Öffentlichkeit zeigen – im Dunkeln, denn sie wurden beleuchtet.

Koepchenwerk, Herdecke, Pumpspeicherwerk

Foto: Markus Bollen, Koepchenwerk, Herdecke, 10.12.2018

Die neue Eigentümerin erklärte auf ihrer Presseseite Einzelheiten zur nun abgeschlossenen Sicherung des Maschinenhauses und zur Arbeit an den Buchstaben.

Link zur Presseerklärung der Stiftung (RWE-Lichtlandmarke, 11.12.2018)
Link zur Presseerklärung der Stiftung (Sicherungsmaßnahmen, 11.12.2018)

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