... ein Industriedenkmal neu beleben

Aktuelles

21.04.2024: drei Fotos aus dem Jahre 1989 …

Die Chancen und Potentiale, die im Erhalt der Schienenanbindung zum Koepchenwerk sowie in einer Reaktivierung des Schrägaufzugs hinauf zum Schieberhaus entlang der Druckrohre liegen, werden auf diesen Fotos erkennbar. Gute Gründe, warum die AG sich für beide Ziele beharrlich einsetzt.

Entstanden sind diese Fotos aus der Sammlung von Albert Kraeling (Herdecke) übrigens anlässlich der Eröffnung des neuen RWE-Pumpspeicherwerks im Jahre 1989.

 

08.04.2024: Schüler aus ganz Deutschland besuchen das Koepchenwerk

 Ein MINT-Camp der Friedrich-Harkort-Schule Herdecke bringt Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland zusammen. Sogar ein Jugendlicher einer german-school aus den USA ist dabei.

Unterricht der besonderen Art: 20 Schülerinnen und Schüler haben am ersten MINT-EC-Camp teilgenommen, das die FHS  in Herdecke gemeinsam mit dem Gymnasium Holthausen aus Hattingen veranstaltet hat. Beide Einrichtungen sind Teil von MINT-EC, dem nationalen Excellence-Schulnetzwerk, das Schulen für besondere Leistungen in der Förderung der so genannten MINT-Fächer Mathe, Informatik und den Naturwissenschaften auszeichnet.

Motto „Vom Erz zum Hightechprodukt“:  Unter diesem Motto verfolgten die Jugendlichen im Alter von 16 bis 18 Jahren gemeinsam mit den MINT-Koordinatoren Florian Picht und Christina Philippi (beide FHS)  den Weg des Stahls. Zu den Inhalten des Camps gehörten etwa die Bereitstellung der für die Herstellung benötigten Energie, die Gewinnung des Roheisens bis hin zur Veredlung und zum Schutz des Endproduktes vor möglicher Korrosion – ein Thema, für das das Ruhrgebiet natürlich geradezu prädestiniert sei und zu dem die beiden Schulen sowie ihre Kooperationspartner mit einem abwechslungsreichen Programm aufwarteten, heißt es in einer Bilanz.

Start im Koepchenwerk: Nach einer mitunter abenteuerlichen Anreise begann das Camp mit einem Besuch des Herdecker Koepchenwerks. Ludger Gochermann und Manfred Sievers von der AG führten die Teilnehmenden durch das Denkmal, erklärten z.B. die Funktionen der alten Turbinen und Generatoren. Aber auch spannende Diskussionen um Fragen wie „Welche Bedeutung hat die Wasserkraft im deutschen Strommix?“ oder „Was macht Pumpspeicherkraftwerke auch heute noch unverzichtbar im Energiemanagement?“ wurden lebhaft diskutiert.

Highlight: die Gäste nahmen den beschwerlichen 160-Meter-Aufstieg über die Stufen entlang der markanten Druckrohrleitungen auf sich, neben denen sich heute ein Weinberg befindet. Der Lohn: ein herrlicher Ausblick über die Anlage, den Hengsteysee und das Ruhrtal.

Die weitere Chronologie des MINT-Camps in Kurzfassung: Besuche im Deutschen Bergbau­museum in Bochum am Dienstag, am Folgetag in der Henrichshütte in Hattingen, am Donnerstag Praxistag bei der Firma Dörken in Herdecke.

Die Friedrich-Harkort-Schule und das Gymnasium Holthausen sind sich laut Mitteilung einig: „Das ist sicher nicht das letzte MINT-EC-Camp gewesen, das die beiden Schulen begeisterten MINT-Interessierten anbieten wollen!“ Der letzte Abend endete übrigens gemütlich im Herdecker Blue Jay, wo die Beteiligten in netter Runde noch einmal gemeinsam die Erlebnisse Revue passieren ließen.

05.04.2024: Start der Glaskastenöffnung. Passanten am Hengsteysee haben erneut die Gelegenheit, einen tieferen Blick in die historische Maschinenhalle zu werfen.

Drei Jahre ist her. Im Frühjahr 2021 (also mitten in der Corona-Hochphase) startete die – an alte RWE-Traditionen anknüpfende – regelhafte Öffnung des Glaskastens, dem Eingangstor zum Koepchenwerk. Immer Freitag nachmittags, zwischen 14-16 Uhr, haben seitdem interessierte Passanten am Hengsteysee die Gelegenheit zu einem spontanen und vertieften Einblick in die historische Maschinenhalle. Können Fragen an fachkundige Vertreter*innen der AG Koepchenwerk richten, vielleicht auf diese Weise aufmerksam werden auf die Arbeit der AG.

Der Neustart der diesjährigen Glaskasten-Öffnung fällt auf den Freitag nach Ostern (5.4.24). Nutzen Sie gerne die Gelegenheit, besuchen Sie uns. Wir freuen uns auf Sie.

Das Foto zeigt vierbeinige Besucher im Glaskasten, anlässlich des Tags des offenen Denkmals im Sept. 2022. 😉

11.03.2024: das Koepchenwerk – aus drei unterschiedlichen Perspektiven aktuell betrachtet und abgelichtet:

 

20.10.2023 – AG Koepchenwerk gestaltet Präsentation im Herdecke Onikon Kino. Termin: Freitag, 20.10., 18:00 Uhr.
Titel: „Das Koepchenwerk Herdecke erfindet sich neu. Wie Phoenix aus der Asche…“
Die Arbeitsgemeinschaft (AG) Koepchenwerk e. V. lädt ein zu einem kurzen Rückblick und zu einem ausgedehnten und buntgefächerten Ausblick in die Zukunft. Im Mittelpunkt: das Koepchenwerk.
Dauer – ca. 120 Min. (Pause gegen 19:00 Uhr, mit Weinverkostung durch das Team project:vino)
Eintritt ist frei. Wir freuen uns über eine kleine Spende zugunsten eines noch zu bestimmenden gemeinnützigen Projektes.

Nach dem Onikon-Abend: sehr abwechslungsreiche Inhalte konnten an die gut 100 Besucher vermittelt werden. In der Pause anregende Gespräche bei Weinverkostung mir Projekt:vino.

Und: Der Kinderschutzbund Herdecke hat eine Spende von € 200,- überwiesen bekommen.  Herr Stachorra vom Kinderschutzbund bedankt sich herzlich bei allen Spendern.

09.09. – 01.10.2023: pictures of an exhibition – Kunstausstellung im Koepchenwerk. Eine echte Herausforderung, für alle Beteiligten, und:      EIN VOLLER ERFOLG !

Es war schon ein echter Kraftakt. Die 3-wöchige Kunstaustellung forderte alle Beteiligten extrem, vorneweg zu nennen die beiden Hauptprotagonisten Peter Gerigk (Vors. AG) und Werner Kollhoff (Vors. KUNSTRAUM EN). Daneben gilt Anerkennung und Dank den 15 ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern, der Vielzahl freiwilliger Helferinnen und Helfer, ohne deren Einsatz dieses Pilotprojekt für die AG niemals zu stemmen gewesen wäre. Das Team projekt:vino rund um Elias Sturm, das in bewährter Manier den Getränkeservice übernahm. Die Musikschule Herdecke mit begeisternden Musikeinlagen, und und und …

Einige Facts:
– 160 begeisterte Gäste bei der Vernissage am 9.9.23, mit prominenten Gästen (BM, Landrat, GF Stiftung) und einer coolen Stimmung am Samstag Abend.         – rd. 600 Gäste beim „Tag des offenen Denkmals“ am 10.9.23                                – rd. 200 Gäste bei den Folgeöffnungen an den Wochenenden, die letzte am So., 1.10.23.

Und hier: die angekündigten Bilder:

Hier: der aufwändig gestaltete Katalog zur Kunstausstellung, herausgegeben von KUNSTRAUM EN, zum DOWNLOAD.

11.09.2023: Koepchenwerk incl. Kunstausstellung bleibt trotz 4-wöchiger Sperrung des Seeweges von Herdecker Seite erreichbar.

Lesen Sie hier den Bericht aus der WP Wetter/Herdecke.

10.09.2023: Tag des offenen Denkmals im Koepchenwerk

Nach der tollen Resonanz in den Vorjahren (700 – 900 Besucher) wird das Koepchenwerk auch in diesem Jahr seine Tore öffnen für alle interessierten Besucher*innen.

Das Angebot ist besonders: 16 Künstler*innen aus der Region, verbunden im KUNSTRAUM EN e.V., präsentieren Ihre Werke (Skulpturen, Bilder, Licht-/Klanginstallationen, …) vor der Kulisse des historischen Maschinenparks. Elias Sturm und sein Team präsentieren ihr Projekt vino, natürlich mit einer Weinverkostung,  einem Imbiß-Angebot sowie mit stündlichen Führungen auf den Weinberg. Die Musikschule Herdecke sorgt für musikalischen Hörgenuss.  Nicht zuletzt werden versierte Gästeführer*innen mit Erklärungen zu Technik und Geschichte des Koepchenwerks bereitstehen, an zahlreichen Info-Punkten.

Das Ganze in der Zeit zwischen 11 und 17 Uhr, bei freiem Eintritt. Also: safe the date!

PS: die AG bittet um Beachtung der Zufahrtsbeschränkungen (RWE-Werkszufahrt u. -parkplatz grds. nicht befahrbar) und Nutzung der (begrenzten) Parkmöglichkeiten am Bleichstein, Schule FHS, Am Schiffwinkel.

…und hier schon mal einige wenige Impressionen der ausgestellten Kunstwerke, quasi zum Appetit anregen:

 

30.08.2023: Schrumpfende Fördertöpfe des Landes NRW lassen IGA-Projekt für Herdecke (ua. Reaktivierung Schrägaufzug Koepchenwerk) fraglich erscheinen. Die WP berichtet:

WP zu fragl. IGA-Förderung Koepchenwerk

09.08.2023: Hochzeitspaar vor Industriekulisse – besonders. Die WP Herdecke berichtet.

30.08.2023: Das Führungsprogramm am Koepchenwerk wird
erweitert – Kombiführungen mit Weinbergbegehung
Ein Erlebnis zwischen Industriekultur, Landwirtschaft und Weingenuss:
Project:vino, das engagierte Team um den Initiator Elias Sturm (Foto) bietet in Kooperation mit der Stiftung für Industriedenkmalpflege ab dem 15.07. Führungen durch den Weinberg am Koepchenwerk an.

Die Führungen starten in der Maschinenhalle. Gästeführer:innen bringen den Besucher:innen in ca. 45 Minuten die Geschichte undTechnik des alten Pumpspeicherkraftwerkes näher.
Anschließend folgt ein steiler Anstieg von 340 Treppenstufen hinauf zum
Weinberg am Hang des Koepchenwerks. Dort erhalten die Besucher:innen einen wunderbaren Blick über das Ruhrtal und die umliegende Landschaft. Sie erfahren, wie hier, mitten im Ruhrgebiet, Wein angebaut wird, wie das Project:vino entstanden ist, was es für Hürden gab und warum ausgerechnet in Herdecke ein Weinberg entstanden ist.
Begleitend gibt es eine Weinprobe mit 3 verschieden Bio-Weinen. Es sind
besondere Weine mit besonderen Geschichten.
Die Führungen starten samstags um 15:00 und um 17:00 Uhr an
ausgewählten Terminen und dauern zwischen 2-2,5 Stunden. Die Teilnahme
inkl. Weinprobe kostet 25 Euro pro Person (begrenzte Teilnehmerzahl, max.
15 Personen pro Gruppe).

Die Führungen können online auf www.projectvino.de gebucht und gekauft werden. Für Gruppen ab 10 Personen können auch flexible Termine (nach Wunsch) vereinbart werden.
Termine:
15.07.2023 jeweils um 15 und um 17 Uhr
22.07.2023 jeweils um 15 und um 17 Uhr
05.08.2023 jeweils um 15 und um 17 Uhr
19.08.2023 jeweils um 15 und um 17 Uhr
Kosten: 25 Euro pro Person

 

15.06.2023: Moderne Technik am historischen Standort. Die Mitglieder der AG zu Gast im PSW Herdecke.

Der Herdecker RWE-Werksleiter Hubert Fabinski begrüßte persönlich die rund 20 Teilnehmer*innen der AG und begleitete diese auf dem gut 2,5 Stunden währenden Rundgang durch alle wichtigen Bereiche des Pumpspeicherwerkes am Hengsteysee. Dazu zählte z.B. die Schaltwarte mit ihrer Unzahl von Überwachungs-Bildschirmen, die zentrale Maschineneinheit im 8. UG, mit Antriebswelle, Generator und Pumpturbine,  der Blick auf den europaweit größten Kugelschieber (Durchmesser 4,75 m.). Besonders spannend: zeitlich passend zur Besichtigung stoppte die Maschine den laufenden Pumpbetrieb, optisch und akkustisch höchst eindrucksvoll, siehe kleines Video. Schließlich wurden auch die recht neuen RWE-Projekte mit Batteriespeicher-Containern im Außengelände angesteuert. Sehr informativ das Ganze.

Viele AG-Mitglieder sind zugleich als Gästebetreuer im denkmalgeschützten Koepchenwerks, im Auftrag der Stiftung Industriedenkmalpflege tätig, hatten deshalb viele Fragen zu Technik und Prozessen im PSW, oft im Abgleich zu den Maschinen in der stillgelegten Alt-Anlage.  Hubert Fabinski zeigte sich hier als äußerst fachkundiger, mit den Prozessen eng vertrauter Begleiter, zudem mit erstaunlicher Geduld angesichts des ausgeprägten Interesses der Gästeschar aus der AG. 😉

 

07.05.2023: project-vino mit erfolgreicher Pflanzaktion – 1.300 Reben fanden ihren Platz zwischen der historischen Druckrohren.

Die WP Herdecke berichtet umfassend:

 

11.04.2023: Blick in die Maschinenhalle beim Freitags-Spaziergang am Hengsteysee: ab sofort wieder möglich.

Die AG Koepchenwerk setzt ihre Aktion der Glaskastenöffnung auch in diesem Jahr fort. Zwischen 14 und 16 Uhr haben Passanten, Radfahrer etc. wieder die Gelegenheit, spontan einen tieferen Einblick in das historische Krafthaus des Pumpspeicherkraftwerks aus den 1920`er Jahren zu erhalten, Fragen an geschulte Vereinsmitglieder zu stellen, Infos zu erhalten.

Das Angebot des Fördervereins gilt immer von Ostern bis Oktober. Also: einfach mal ein paar Minuten verweilen und etwas Industriegeschichte kennen lernen.

 

26.03.2023: Ungewohnte Perspektiven und Innenansichten aus der historischen Maschinenhalle, im Video:

Ein Teilnehmer aus dem Kreativenkreis von KUNSTRAUM EN hat das Vorbereitungstreffen am 14.2.23 zu einem beeindruckenden Videoportrait genutzt. Mit freundlicher Genehmigung durch Wolfhard Lieber (Gruppe Leuchtstoff) hier veröffentlich.

05.03.2023: Teilnehmerin an Sonntags-Führung im Koepchenwerk fertigt spontan urban sketching-Skizze an – das Ergebnis:

Die kreative Dame heißt Karin Blümke, kommt aus Witten-Vormholz, hat dieser Veröffentlichung natürlich zugestimmt.

18.02.2023: KUNSTRAUM EN e.V.  plant in Kooperation mit der AG eine mehrtägige Ausstellung in den Räumen des Koepchenwerks. Vormerken!

In einem bereits dritten Vorbereitungstreffen am 14.2.23 im Koepchenwerk trafen sich ca. 20 Künstler*innen des Vereins KUNSTRAUM EN sowie Vertreter der AG Koepchenwerk, um die Möglichkeiten einer mehrtägigen Kunstausstellung in den Räumen der historischen Maschinenhalle auszuloten. Sicher eine besondere Herausforderung angesichts der baulichen Gegebenheiten in dem fast 100 Jahre alten imposanten Krafthaus, mit den optisch stark dominierenden Turbinen- und Pumpen-Aggregaten.

Gleichwohl: der Kunstverein nimmmt die Herausforderung an. Derzeit findet eine Ideensammlung statt. Angepeilt ist ein Aktionszeitraum im Sept. 2023. Also: Termin schon mal vormerken.

Angeführt wurden die Gruppen durch deren Vorsitzende Werner Kollhoff (KUNSTRAUM EN) und Peter Gerigk (AG). Auf dem Bild als 6. bzw. 8 Person von links zu sehen.

Der eingetragene, gemeinnützige Verein KUNSTRAUM EN e.V. verbindet Künstler und Künstlerinnen aus der Region Ennepe-Ruhr und angrenzenden Städten zu einer Kunst-Initiative, die immer wieder neue Wege geht, um Kunst zu schaffen und zu präsentieren. Seit 1995 hat die Gruppe viele herausragende und über die Grenzen des Kreises hinaus viel beachtete Projekte wie „Höhlenkunst“ und „Nature Art“ initiiert, die in loser Folge immer wieder an außergewöhnlichen Orten präsentiert werden.

Diese Initiativen gelingen einerseits durch das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder,  andererseits oft durch Kooperationen mit Organisationen aus der Region.  Ein wichtiges Ziel des KUNSTRAUM EN e.V. ist es, eine qualitätsvolle Kunst einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Darum hat sich der KUNSTRAUM EN e.V seit 2014 einem neuen Kunstverständnis geöffnet und orientiert sich bei der Auswahl seiner Mitglieder nicht mehr ausschließlich an akademischen Maßstäben. Näheres unter https://www.kunstraum-en.de/de/ueber-uns.html.

17.02.2023: Die Gästebetreuer*innen der Stiftung Industriedenkmal treffen sich zum Austausch in der Waschkaue der Kokerei Hansa.

Gästeführer-Treffen Feb. 2023

31.01.2023: „Das ZIP-Line-Projekt darf die Förderfähigkeit einer reaktivierten Schrägseilbahn – hinauf zum Schieberhaus – nicht gefährden!“

AG Koepchenwerk äußert Bedenken zum ZIP-Line-Projekt der Städte Hagen/ Herdecke und schlägt Kompromißlinien vor.

Ausführliche Berichte in der lokalen Presse hier zum Download                          WP Herdecke und WP Hagen

24.12.2022:  Herdecker Schauspieler Jörg Hartmann im WP-Interview, u.a. zum Koepchenwerk. „Ich bin ein Herdecker Junge …“

 

14.12.2022: ab Januar 2023 gelten veränderte Öffnungszeiten.

Ab Januar 2023 finden die für alle Interessierten offenen Führungen  im Koepchenwerk an jedem Samstag und Sonntag um 14 Uhr und um
15 Uhr statt. Anmeldungen sind nicht erforderlich. 

Für Gruppen, z.B. Vereine, Belegschaften o.ä. besteht unverändert die Option, eine Gruppenführung zu buchen, zum Wunschtermin.  Ansprechpartner hierfür ist die Stiftung Industriekultur in Dortmund, Tel. 0231 93112233.

Am 31. Dezember 2022 und 1. Januar 2023 werden keine Führungen am Koepchenwerk angeboten. Die ersten Führungen im Jahr 2023 finden am 7. und 8. Januar statt!
Weitere Informationen unter www.industriedenkmal-stiftung.de

 

24.10.2022: das Pumpspeicherwerk Herdecke ist – nach 17 Monaten Revision – wieder am Netz!

Den ausführlichen Bericht der WP Herdecke/Wetter finden sie HIER.

21.10.2022: eigener Raum im Koepchenwerk für die AG bietet Chance für Aufbau eines Archivs.

Der Raum im rückwärtigen Bereich der historischen Maschinenhalle erstrahlt in neuer Optik, nach rd. 30-jährigem Dornröschenschlaf. Nach umfangreicher Renovierung, Möblierung und gemeinsamer Aufräum-/Putzaktion der Kernmannschaft der AG kann es sich sehen lassen, das neue, kleine „Zuhause“ der AG.

Geplant ist vorrangig die Zusammenführung, Sichtung und Ordnung, ggf. Digitalisierung des umfangreiches Archivmaterials, bestehend aus fast 100 Jahren Geschichte des Koepchenwerks. Da kommt einiges zusammen, z.B. die beeindruckende private Sammlung unseres (leider viel zu früh in diesem Jahr verstorbenen) Mitgliedes Peter Altmaier. Neuer Archiv-Beauftragter des Vereins ist übrigens das Vorstandsmitglied Arndt Hartmann aus Hagen, als studierter Historiker dazu natürlich besonders berufen.

10.10.2022: „Amprion will Brücke am Wehr im März 2024 abgeben“

Errichtet im Jahre 1928, parallel zur Anlage des Hengsteysees sowie des  Koepchenwerks, ist die Zukunft der Stahlbrücke am Hengsteyer Wehr weiter offen. Aktueller Eigentümer ist der Netzbetreiber Amprion. Angepeilt von Amprion ist die Übernahme der Brücke durch einen anderen Betreiber im März 2024. Die Städte Hagen und Herdecke sind gefragt, haben jedoch im Vorfeld viele Fragen. Hier der ausführliche WP/WR-Bericht v. 10.10.2022.

Der aus AG-Sicht wünschenswerte Erhalt der Schienen auf dieser Brücke, dienend der Anbindung des Koepchenwerks auf Herdecker Stadtgebiet in ca. 1 km Entfernung, erscheint zunehmend fraglich. Aber: der Förderverein bleibt „am Ball“.

1.10.2022: Aktion der AG „Glaskastenöffnung immer Freitags Nachmittags“ geht ab November in die Winterpause.

Das Angebot der AG, allen zufällig am Freitagnachmittag das Koepchenwerk passierenden Interessierten einen vertieften Blick in die historische Maschinenhalle zu ermöglichen, endet planmäßig mit dem 28.10.2022. Geht dann also in die Winterpause, ab November bis ins Frühjahr 2023. Spätestens für Anfang April 2023 haben sich die Vereinsmitglieder den Neustart fest vorgenommen. Grund: immer wieder erhalten wir sehr positive Rückmeldungen von Gästen zu unserem Serviceangebot. Überraschungen sind an der Tagesordnung. So fanden sich schon ganze Gruppen von Betriebsausflüglern oder Wanderern zur spontanen Besichtigung und Kurzführung ein. Spricht also für die Fortsetzung …

11.09.2022: Erneut ein voller Erfolg, die Veranstaltung der AG zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals.

Neben 742 Besuchern fanden diesmal sogar drei Maultiere den Weg ins Koepchenwerk. Das Event entwickelt sich – nach mittlerweile vier Durchgängen seit 2019 – so langsam zum Klassiker, zum Fixpunkt im Jahreskalender für viele Herdecker und auswärtige Besucher.

11.09.2022: Tag des offenen Denkmals im Koepchenwerk erleben.

Nach der großen Resonanz in den Vorjahren wird das Koepchenwerk auch in diesem Jahr seine Tore öffnen für alle interessierten Besucher*innen.

Das Angebot ist vielfältig: Elias Sturm und sein Team präsentieren ihr Projekt vino, natürlich mit einer Weinverkostung,  einem Imbiß-Angebot sowie mit stündlichen Führungen auf den Weinberg. Zahlreiche Vereine von Modelleisenbahnern zeigen ihre spannenden Modellwelten, darunter erstmals amerikanische Echtdampfloks.  Natürlich werden auch Informationen zum Pumpspeicherwerk durch versierte Gästeführer*innen angeboten. Das Ganze in der Zeit zwischen 11 und 17 Uhr, bei freiem Eintritt. Also: safe the date!

PS: die Ankündigung in WP/WR Wetter/Herdecke fällt prominent aus:

12.08.2022: Sommerfest im Koepchenwerk, mit Vereinsmitgliedern, Freunden und Förderinnen der AG.

Der Vereinsvorsitzende Peter Gerigk freute sich, am Freitag Abend einen bunten und gut gelaunten Kreis aus Vereinsmitgliedern, Freunden und Förderinnen der AG zu einem launigen Sommerabend im Koepchenwerk begrüßen zu dürfen. Bei bestens gekühlten Getränken (Team Elias Sturm), feinen Speisen (dinner u. co), spannendem Info-Teil (Manfred Sievers) und – für die sportlichen – einer Begehung des Weinberg(projektes) ergaben sich zahlreiche anregende Kontakte und Gespräche. Und weitere Patenschaften für die Finanzierung des vino-projektes.

Elias Sturm führte die Teilnehmer 350 Stufen hinauf zum Aussichtspunkt auf die im nächsten Jahr zu pflanzenden 1.200 (!) Rebstöcke. Natürlich mit integrierter Weinverkostung und faszinierendem Ausblick auf das Ruhrtal.

Manfred Sievers kennt das Koepchenwerk und seine Historie besser als jeder andere. Kein Wunder, als langjähriger Mitarbeiter und Maschinenmeister des Herdecker RWE-Werkes. Sein Ausflug in die Geschichte der historischen Anlage: hörenswert!

17.05.2022: Arndt Hartmann komplettiert den 4-köpfigen Vorstand der AG Koepchenwerk e.V.

In der diesjährigen Jahreshauptversammlung standen die Wahlen zur Besetzung des 4-köpfigen Vereinsvorstands im Vordergrund. Während die drei amtierenden Mitglieder in ihren Ämtern bestätigt und für weitere 2 Jahre gewählt wurden, folgte der Hagener Arndt Hartmann als neu gewählter stellv. Vorsitzender dem kürzlich unerwartet verstorbenen Peter Altmaier in dieser Rolle nach.  Der – alte und neue – Vorsitzende Peter M. Gerigk zeigte sich erleichtert über diese zügige und gute Nachbesetzung. Das Foto zeigt den neu zusammengestellten Vorstand, v.l.n.r. Matthias Hartmann (Kassierer), Peter M. Gerigk (Vors.), Arndt Hartmann (stv. Vors.), Ludger Gochermann (Schriftführer).

Erfreut über die gute Resonanz in der JHV – immerhin 10 anwesende Mitglieder, zzgl. 2 Gäste, die am Sitzungsende zu Mitgliedern mutierten ;-)- , führte Peter Gerigk durch ein umfangreiches Sitzungsprogramm.  Das ambitionierte Arbeitspensum, das sich der Verein für das Jahr 2022 vorgenommen hat, fand die breite Unterstützung in der JHV. Dazu zählen z.B. die Projekte Beleuchtung Maschinenhalle, Reaktivierung Standseilbahn, Erhalt der Schienen zum Koepchenwerk, Teilnahme am Tag des offenen Denkmals (11.Sept. 2022) und vieles mehr.

 

07.05.2022: Informationstag zum Project:vino mit Führungen und Besteigung des Weinbergs voller Erfolg.  200 Rebpatenschaften verkauft.

„Das Abenteuer beginnt erst“, erklärte Elias Sturm am vergangenen Samstag vor gut gelauntem Publikum im Koepchenwerk. Aber wer sich an diesem Tag über das Project:vino informierte, hatte den Eindruck, dass das ambitionierte Wein-Projekt um den jungen Hobby-Winzer bereits im vollen Gang ist. Rund 500 Besucher:innen wollten bei freiem Eintritt mehr über den ersten Weinberg in Herdecke wissen. Er entsteht zwischen den beiden Druckrohrleitungen des ehemaligen Pumpspeicherkraftwerks. Dafür braucht es Unterstützer: Gut 200 Rebpaten konnten am Samstag gewonnen werden. Nun können die Pflanzen gekauft werden, die schon im nächsten Frühjahr gesetzt werden sollen.

Die Vorsitzende Geschäftsführerin der Stiftung, Ursula Mehrfeld, bekräftigte, dass es eine gute Entscheidung war, das Koepchenwerk vor dem Abbruch zu retten. „Heute ist es ein lebendiger Ort, an dem ehrenamtliche Helfer der AG Koepchenwerk Technikgeschichte vermitteln, Kinder und Jugendliche Neues lernen und unterschiedliche Veranstaltungen stattfinden.“ Es freue sie, „so viele junge Leute in dem Industriedenkmal zu sehen“. Das Koepchenwerk stünde für Heimat. Als eines der ersten Pumpspeicherkraftwerke Deutschlands stehe es aber auch für Ideenreichtum. Es täte gut mitanzusehen, so Mehrfeld weiter, wie sich das Denkmal Koepchenwerk weiterentwickele – „mit Kreativität, Schaffenskraft und Unternehmergeist“.

Herdeckes Bürgermeisterin, Dr. Katja Strauss-Köster, lobte das große Engagement der Bürgerschaft. Ohne die Stiftung und die AG Koepchenwerk wäre das Koepchenwerk die nicht zu retten gewesen. Nun biete das Denkmal ein kreatives Milieu für neue Ideen und Visionen bis in die Zukunft. Auf das Weinprojekt sei sie besonders stolz. „Vielleicht kann ich in ein paar Jahren sagen, dass dieser gute Wein aus Herdecke kommt“.

Foto Markus Bollen, v.l.n.r. Dr. Katja Strauss-Köster, Bürgermeister in der Stadt Herdecke, Elias Sturm, Projektinitiator von Project:vino, Ursula Mehrfeld, Geschäftsführung der Stiftung Industriedenkmalpflege,

Matthias Hartmann (Vorstandsmitglied AG Koepchenwerk e.V.)  berichtete vom wachsenden Zuspruch in der Bürgerschaft, den der Förderverein erfahre. „Die Weinrebe zwischen den Rohren ist ein Schlüsselprojekt. Eine Super-Idee, die viel Resonanz hervorruft.“ Sie verdeutliche die „Metamorphose“, die das Koepchenwerk durchlaufen habe, und zukunftsweisende Projekt ermögliche.

Wen wundert es? Projektinitiator Elias Sturm zeigte sich äußerst zufrieden. „Unser Ziel an verkauften Rebpatenschaften haben wir mehr als erreicht. Die Veranstaltung war für uns sehr erfolgreich.“ Mit den Einnahmen durch die Rebpaten können die Hobby-Winzer unverzüglich mit dem Kauf der Pflanzen beginnen und die erforderlichen Gerätschaften besorgen, freute sich der 22jährige zusammen mit seinem 16köpfigen Team. Die Bestellungen erfolgten auch über die homepage im Internet und erreichten das Team aus ganz Deutschland. Im Koepchenwerk konnten die Patenschaften sofort umgesetzt werden – jeder Unterstützer und Wein-Freund erhielt neben seiner Flasche mit Patenurkunde sofort ein Glas Wein aufs Haus, – zum Anstoßen. Denn nur Paten kommen in den Genuss, eine Flasche des ersten Jahrgangs zu genießen.

Auf einer Fläche von 3300 m² sollen nach den Plänen von Project:vino 1300 Reben der widerstandsfähigen Piwi-Traube Souvignier Gris und Sauvignac wachsen und gedeihen. Das Ziel ist es, im Jahr 2026 erstmals einen biodynamischen Weißwein made in Herdecke zu ernten und abzufüllen.

Um sich selbst ein Bild von dem Projekt vor Ort machen zu können, führte Elias Sturm persönlich Interessierte in Klein-Gruppen durch den Weinberg.  Sein Angebot wurde gut angenommen. Wer gut zu Fuß war, stieg die steilen Stufen den Hang hoch: Der Arbeitsweg der jungen Männer und Frauen, die auch die Geräte auf diese Weise in die Höhe transportieren müssen. Vor Ort informierte Sturm über die Arbeit, Pläne und Ziele vor Ort. Mit einem wunderbaren Blick wurden diejenigen belohnt, die den Aufstieg über 346 Stufen nicht gescheut hatten.

Weitere Informationen unter www.projectvino.de.  Spannendes Video auf you tube.

 

 

23.03.2022: Westfalenpost Wetter/Herdecke zu Schienenerhalt Koepchenwerk

 

23.03.2022:  Technikkurs der Realschule am Bleichstein auf Erkundungstour im Koepchenwerk.

Zwölf Schüler und eine Schülerin, begleitet von Ihrem Techniklehrer Sebastian Schulze, informierten sich am letzten Mittwoch (23.3.22) vor Ort über die vielfältigen Aspekte der Produktion und Speicherung elektrischer Energie aus Wasserkraft. Pumpspeicherwerke wie das Koepchenwerk leisten zuverlässig und CO²-frei ihren Beitrag zu einem funktionierenden Stromnetz.
Das imposante Industriedenkmal am Hengsteysee bietet dafür die passende Kulisse, außerhalb der üblichen Schulumgebung. Für den Förderverein zeigte sich das Vorstandsmitglied Ludger Gochermann erfreut über das Interesse sowie das positive Feedback der TN. Einmal mehr zeigt das Koepchenwerk sein Potential als außerschulischer Lernort.

 

15.03.2022:  Beisetzung Peter Altmayer auf dem Waldfriedhof/Herdecke.

Ein würdiger, sehr passender Abschied von unserem geschätzten Freund und Vorstandsmitglied Peter Altmaier. Die Zahl der Begleiter*innen auf dem letzten Weg: eindrucksvoll.

R I P

08.03.2022: Führungen und Einblicke ins Denkmal im Frühjahr wieder zahlreicher.Die AG Koepchenwerk e.V. startet am 25.3.22 wieder ihre erfolgreiche Aktion „Glaskastenöffnung“, immer Freitags von 14 – 16 Uhr. Dahinter verbirgt sich das Angebot an alle spontan interessierten Passanten*innen, einen vertiefenden Blick in die historische Maschinenhalle zu werfen. Natürlich verbunden mit der Möglichkeit, Fragen zum Koepchenwerk zu stellen oder Erläuterungen zu Prinzip und Technik eines Pumpspeicherwerkes zu erhalten. Kostenlos.

Ferner erhöhen sich ab dem Wochenende 2./3. April 22 die von der Stiftung für Industriedenkmalpflege (Eigentümerin) angebotene Anzahl von Kurzführungen im Denkmal. Zwischen 11 und 16 Uhr an Samstagen und Sonntagen starten dann wieder im Stundentakt die Rundgänge mit ehrenamtlichen Gästebetreuern*innen. Bis Ende März 22 bleibt es noch bei 2 Terminen (14 u. 15 Uhr). Kosten 5 Euro je TN, 3 G, Maskenpflicht.

 

03.03.2022: AG Koepchenwerk trauert um seinen stellvertretenden Vorsitzenden Peter Altmaier.

Am letzten Freitagmorgen, 25.02.2022, ist für uns völlig überraschend unser stellvertretender Vorsitzender Peter Altmaier nach kurzer schwerer Krankheit verstorben.  Diese Nachricht hat uns fasssungslos gemacht. Wir trauern mit seiner Frau und seiner Familie um eine Persönlichkeit. Für den Verein ein kaum zu ersetzender Verlust.

Wir verlieren mit Peter einen engagierten Kämpfer für den Erhalt des Koepchenwerks. Unvergessen ist sein überragender Anteil an der Gründung des Vereins im Jahre 2015. Wenn wir uns heute die ppt-Präsentationen ansehen, die Peter damals zusammengestellt hat, wirken sie aus heutiger Sicht visionär. Er hatte schon die Reaktivierung der Standseilbahn, gastronomische Angebote z.B. im Schieberhaus, Verbesserung der Zubringersituation, einen Museumsfahrbetrieb zum Koepchenwerk und einen Fährbetrieb über den Hengsteysee im Blick. Sein unglaubliches Bildarchiv war und ist für uns ein Quell vieler Anregungen und ein Fundus, der noch lange nicht erschöpft ist.

Die Urnenbeisetzung findet am
Dienstag, dem 15. März 2022 um 13 h
auf dem Waldfriedhof Buchenstraße in Herdecke statt.

RIP: Ruhe in Frieden, Peter!

 

28.01.2022:  Schriftzug KOEPCHENWERK soll wieder leuchten
NRW-Stiftung überreicht Bewilligungsbescheid an die Industriedenkmalstiftung.
Es ist ein guter Tag für das Koepchenwerk in Herdecke – denn hier geht es mit vereinten Kräften voran. Eckhard Uhlenberg, Präsident der NRW-Stiftung, überreicht einen Förderbescheid über 150.000 Euro an Ursula Mehrfeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur. Mit-Antragstellerin ist die AG Koepchenwerk e.V., deren Vorsitzender Peter Gerigk seit langem engagiert für diesen wichtigen Meilenstein gekämpft hat.
Auf dem Programm steht u.a. die Reaktivierung des historischen Schriftzugs KOEPCHENWERK, der an der 160 m langen Fassade des Pumpspeicherkraftwerks auf dessen Ideengeber, Arthur Koepchen (1878-1954), den technischen Vorstand der Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerk AG, verweist.

Strahlende Gesicherter, v.l.n.r.  Eckhard Uhlenberg, Präsident der NRW-Stiftung, Martina Grote, Geschäftsführerin der NRW-Stiftung, Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege, Peter Michael Gerigk, 1. Vorsitzender der AG Koepchenwerk e.V. und Dr. Katja Strauss-Köster, Bürgermeisterin der Stadt Herdecke. Foto: Bernd Hegert, NRW-Stiftung

Die NRW-Stiftung berichtet ebenfalls prominent über die Förderung dieses als Projektes, auf ihrer Homepage.

Die vollständige Presseerklärung der Stiftung hier zum anklicken. PI_Koepchenwerk_Historische Beleuchtung

12.01.2022: Spannendes Projekt auf dem Koepchenwerk-Gelände:  zweites Leben für ausgangierte E-Auto-Batterien (Bericht WP v. 3.1.2022)

13.12.2021:  KOEPCHENWERK SOLL WIEDER LEUCHTEN – NRW-STIFTUNG BEWILLIGT FÖRDERANTRAG.

Der Vorstand der AG Koepchenwerk e.V. ist hocherfreut über die Bewilligung des von der AG Koepchenwerk e.V. und der Stiftung Industriedenkmalpflege gemeinsam gestellten Förderantrags zur Wiederherstellung der historischen Beleuchtung des Koepchenwerks durch die NRW-Stiftung. Auch die politischen Gremien der Stadt Herdecke hatten den Antrag ausdrücklich unterstützt.

Vorsitzender Peter Gerigk: “Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen! Wir danken der NRW-Stiftung sehr für diese Unterstützung.“
Damit können die Arbeiten zur Rekonstruktion der Beleuchtung in Angriff genommen werden. Dazu gehören u.a.:
– Reparatur und Wiederbeleuchtung des Schriftzugs „Koepchen-werk“ an der Seeseite der Maschinenhalle.
– Wiederherstellung der Lichtbänder/Lisenen an den Gebäude-kanten der Maschinenhalle.
– Wiederherstellung der Wegebeleuchtung entlang der Maschinen-halle.
– Reaktivierung der innerhäusigen Beleuchtung an Wänden und Decken nach historischem Vorbild.
Die nächtliche Ansicht soll dem historischen Vorbild entsprechen, wie auf dem Foto aus den 50 `er Jahren.
„Die Umsetzung der Maßnahmen zur Beleuchtung, die jetzt durch die Bewilligung des Förderantrags in Angriff genommen werden können, wird den einstigen Charakter des Gebäudes wiederherstellen und das Koepchenwerk wieder als die nächtliche Landmarke zeigen, die es einmal war“ so Peter Gerigk. „Jetzt muss der Verein nur noch den Eigenanteil stemmen. Da haben wir schon einige Zusagen. Wir hoffen aber auch auf Spenden aus der Herdecker Bevölkerung. Die Kontonummer des Vereins findet sich auf unserer Homepage www.ag-koepchenwerk.de.
Nicht unwichtig am Ende: der Antrag berücksichtigt auch Naturschutzbelange, insb. das Thema „Lichtverschmutzung“. Deshalb wird die Beleuchtung nicht wie früher die ganze Nacht brennen, sondern nur zeitlich begrenzt.

02.11.2021: Aktion „Glaskastenöffnung“ geht in die Winterpause.

Die Wiederbelebung einer alten Herdecker Tradition kam gut an bei zahlreichen Spaziergängern, Radlern, Ausflüglern von nah und fern: die Öffnung des sogen. Glaskastens, immer Freitag nachmittags, durch Mitglieder des Fördervereins. Sie ermöglichte zahlreiche spannende Einblicke und angeregte Gespräche, rund um das denkmalgeschützte Ensemble aus Maschinenhalle, Druckrohren, Schieberhaus und Speicherbecken. Die Aktion geht nun in die Winterpause, der (versprochene !) Neustart kommt im Frühjahr 2022. Info dazu folgt natürlich.
PS: die Führungen an Samstagen und Sonntagen durch Gästebetreuer*innen der Stiftung (11-17 Uhr) sind davon nicht betroffen. Diese Möglichkeit kann also weiter genutzt werden
22.09.2021: KOEPCHENWERK WIRD AUSSERSCHULISCHER LERNORT FÜR HERDECKES WEITERFÜHRENDE SCHULEN
Die AG Koepchenwerk e.V. hat mit der Realschule am Bleichstein sowie dem Friedrich-Harkort-Gymsasium eine Partnerschaftsvereinbarung abgeschlossen. Ziel ist es, das Industriedenkmal in Zukunft auch als außerschulischen Lernort für die Schüler*innen der beteiligten Schulen zu etablieren. Die Schüler*innen erhalten die Möglichkeit, Aspekte der Energiegewinnung durch Wasserkraft früher und heute sowie Speichermöglichkeiten von Strom kennen zu lernen“, so heißt es in der Vereinbarung. Dazu werden Mitglieder der AG u.a Führungen für Schülergruppen durchführen. Die Schulen sollen aber auch die Räumlichkeiten des Koepchenwerks z.B. im Rahmen einer Projektwoche oder eines MINT-Camps nutzen können. Die Eigentümerin des Koepchenwerks, die Stiftung Industriedenkmalpflege begrüßt die Kooperation ausdrücklich. Kosten entstehen für die Schulen und die Schüler*innen nicht: die Mitglieder der AG Koepchenwerk üben ihre Tätigkeit alle ehrenamtlich aus.
Andreas Joksch, Schulleiter der FHS, und Anke Lohscheidt, Schulleiterin der Realschule, freuten sich mit Peter Gerigk und Ludger Gochermann vom Vorstand der AG Koepchenwerk über den Start dieser Partnerschaft.
„Das Koepchenwerk bietet eine hervorragende Möglichkeit, Schule in einer spannenden Umgebung praxisnah zu gestalten und dabei ein wichtiges Herdecker Denkmal auch im Bewusstsein der heranwachsenden Generation zu verankern. Gleichzeitig ist das Koepchenwerk ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Technik aus der Vergangenheit auch für die Zukunft von großer Bedeutung ist. Denn durch den Ausbau der erneuerbaren Energien wird Stromspeicherung z.B. durch Pumpspeicherkraftwerke immer wichtiger,“ sind sich alle Beteiligten einig.
Nach der Unterzeichnung der Partnerschaftsvereinbarung wurde gleich mit der Umsetzung begonnen: Ludger Gochermann führte den Leistungskurs Physik Q 2 der Friedrich-Harkort-Schule durch das Koepchenwerk.
(Fotos: Klaus Görzel, WP Wetter/Herdecke)
Die WP Wetter/Herdecke berichtet ganzseitig über dieses Projekt:

13.09.2021: Lange Besucherschlangen am Sonntag vor dem Koepchenwerk. Damit hatte der gastgebende Förderverein nicht gerechnet. Fast 900 BesucherInnen nutzten die Chance, am diesjährigen TAG DES OFFENEN DENKMALS die imposante Maschinenhalle zu erkunden, zB iR einer Kurzführung mit geschulten Guides. Das vino.projekt von Elias Sturm sowie die Ausstellung der Modelleisenbahner aus Wetter, Witten und Lüdenscheid waren weitere Magneten. So bildeten sich lange Schlangen vor dem Eingang, aufgrund der begrenzten Zahl von max. 200 BesucherInnen, die sich zeitgleich in der Halle aufhalten dürfen. Trotzdem herrschte eine entspannte Stimmung bei den – tw. bis zu einer Stunde – Wartenenden. Vermutlich die Vorfreude und das gute Wetter. 😉

Peter Gerigk von der AG Koepchenwerk zeigte sich jedenfalls begeistert von der Resonanz. Mit einem herzlichen Dank an die vielen (ehrenamtlichen) Mitwirkenden kündigte er an: „Im nächsten Jahr sind wir auf jeden Fall wieder dabei, mit neuen Highlights und Attraktionen“.

12.09.2021: am diesjährigen Tag des offenen Denkmals öffnet das Koepchenwerk Herdecke wieder seine Türen!   Der gastgebende Förderverein freut sich auf (hoffentlich) zahlreiche Besucher*innen an diesem Sonntag. In der Zeit zwischen 11 und 17 Uhr können sich alle Interessierten umsehen und informieren in der historischen Maschinenhalle. Neben den imposanten Aggregaten des Pumpspeicherwerks locken diesmal als besondere Highlights eine Modellbahnausstellung des Vereins CMT Wetter sowie eine Präsentation einschl. Weinprobe durch den Herdecker Weinanbau-Pionier Elias Sturm. Das ganze bei freiem Eintritt, unter Geltung der aktuellen Corona-Regeln (Nachweis 3G).

Wir freuen uns auf Sie.

01.09.21: Peter Altmaier folgt Klaus Görzel als stellv. Vorsitzender. In der diesjährigen Jahreshauptversammlung wählten die AG-Mitglieder  Peter Altmaier einstimmig in dieses Ehrenamt. Damit konnte nahtlos die Nachbesetzung im vierköpfigen Vorstandsgremium des Fördervereins sicher gestellt werden. Dem aus persönlichen Gründen ausscheidenden Klaus Görzel dankte der Vorsitzende Peter Gerigk ausdrücklich für dessen Engagement in der kritischen Phase nach Neukonstituierung des Gremiums Anfang 2020 sowie die gute und enge  Zusammenarbeit seitdem. Klaus Görzel bleibt dem Verein als Mitglied erhalten.

Das Foto zeigt v.l.n.r. Ludger Gochermann, Peter Gerigk, Peter Altmaier, Matthias Hartmann

 

28.08.21:  „Willi und Arthur“ kommen in die Flasche.
Koepchenwerk: Junger Herdecker legt Weinberg in Hanglage an

Lesen Sie dazu die den überregionalen WAZ-Bericht vom 25.08.2021.     

Lesen Sie hier auch die Presse-Info der Stiftung Industriedenkmalpflege zu diesem spannenden Projekt.   PI_Koepchenwerk_PROJECT vino

Und merken Sie sich schon mal den Termin Sonntag, 12.Sept. 2021 vor. An diesem „Tag des offenen Denkmals“ wird sich die AG Koepchenwerk natürlich beteiligen, u.a. mit der Vorstellung dieses Weinanbau-Projektes durch den Initiator und Herdecker Elias Sturm.  Also: safe the date.

 

22.07.2021: Blicke ins Innere der Maschinenhalle wieder möglich. Mit der regelmäßigen Öffnung des Glaskasten – immer Freitags nachmittags – wird Besuchern und Passanten ein besonderer Einblick verschafft. Bericht WR Wetter/Herdecke v. 22.7.21

WR v. 22.7.21 Glaskastenöffnung durch AG (1)

Blick aus dem Glaskasten in die Maschinenhalle.   Foto: Ludger Gochermann

 

26.06.2021:  ARBEITSGEMEINSCHAFT KOEPCHENWERK E.V. WILL SCHIENEN ZUM KOEPCHENWERK ERHALTEN
Nach dem letztmaligen Schienentransport eines Transformators von und zum Koepchenwerk setzt sich die AG Koepchenwerk e.V. für den Erhalt des Schienenweges ein.
„Wenn das denkmalgeschützte Koepchenwerk in den nächsten Jahren zu einem Besuchermagnet werden soll, ist der Erhalt der Schienenverbindung äußerst wichtig“ stellt Vorsitzender Peter Gerigk fest.

Lesen Sie die vollständige Presseerklärung des Vereinsvorstands, 1:1 abgedruckt in der WP/WR Herdecke am 26.6.2021.PE AG Schiene_20.06.21-1

15.06.2021: Trafotransport am RWE-Pumpspeicherwerk, letztmalige Nutzung der Eisenbahnschienen durch den Betreiber RWE

Richtig was los am Schiffswinkel in Herdecke. Bilder und Berichte der lokalen Pressemedien hier im Auszug.

Trafotransport RWE Amprion WP 1 v. 15.6.21

Trafotransport RWE Amprion WP 2 v. 15.6.21

05.06.2021:  Neustart der Führungen im Koepchenwerk,  Maschinenhalle wieder offen für Besucher

Monate lang fanden Spaziergänger und Radfahrer das Koepchenwerk am Hengsteysee verschlossen. Nun öffnet das Industriedenkmal endlich wieder seine Pforten und gibt Besucher*innen Gelegenheit, bei Kurzführungen der Stiftung Industriedenkmalpflege das historische Pumpspeicherkraftwerk aus dem Jahr 1927/30 näher kennen zu lernen.  Start ist Samstag, 5. Juni 2021.

Im Inneren präsentiert sich ein imposantes Maschinen-Ensemble. Besucher*innen haben nicht nur einen Blick auf die beeindruckende Architektur, die den nahezu komplett technisch wie baulich erhaltenen Maschinenpark umhüllt. An Ort und Stelle erleben sie, wie ein Pumpspeicherkraftwerk funktioniert und welchen historischen Stellenwert das Koepchenwerk in der Geschichte der Energiewirtschaft in Deutschland spielte. Interessierte erfahren aber auch, wie aktuell die damaligen Fragestellungen der Energieerzeugung auch heute noch sind.

Die ca 45 minütigen Kurzführungen durch qualifizierte Begleiter*innen der Stiftung (Anm: vielfach zugleich Mitglieder unseres Fördervereins)  beginnen Samstags und Sonntags jeweils zur vollen Stunde zwischen 11 und 17 Uhr. Letzte Führung startet also um 16 Uhr.

Kosten: Prinzip „Pay-what-you-want“ (Zahle, was du willst). Die Vorlage eines negativen Corona-Tests sowie eine Terminvereinbarung sind nicht erforderlich. Es gilt Maskenpflicht im Koepchenwerk, die Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen sind einzuhalten.

20.05.2021:  WP Herdecke berichtet über weitere, aufwendige Revisionsarbeiten im RWE-Pumpspeicherwerk. Spannend.

WP_20 05 2021 Revision RWE Pumpspeicherwerk

15.05.2021: Das Koepchenwerk soll Teil der Internationen Gartenausstellung (IGA) 2027 werden.

Der Stadtspiegel Hagen/Herdecke/Wetter berichtet über die aktuelle Förderzusage an das interkommunale Projektbüro,  gebildet durch die beteiligten Ruhranliegerstädte Witten, Hattingen, Wetter, Herdecke und Hagen. Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung!

05.05.2021:   WP Herdecke/Wetter berichtet über Revision und Betriebspause im RWE-Pumpspeicherwerk

Die besondere Faszination des denkmalgeschützten und seit 30 Jahren still gelegten Koepchenwerks ergibt sich nicht zuletzt aus der fortexistierenden energiewirtschaftlichen Nutzung der Pumpspeichertechnik in der direkt benachbarten, jetzt in die Betriebspause versetzten modernen RWE-Anlage. Einschließlich der Nutzung des – ebenfalls unter Denkmalschutz stehenden –  Oberbeckens oberhalb des Hengsteysees. Der spannende WP-Bericht vom 24.04.2021 ist hier nachzulesen:

 

 

09.04.2021: die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Eigentümerin und Betreiberin des Koepchenwerks, macht nun ihre Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Koepchenwerk e.V. offiziell und schließt einen Kooperationsvertrag mit dem Verein.

Weitere Informationen finden Sie in der Presseinfo.

presseinfo der Stiftung

Das Foto zeigt (v.l.n.r.): Ludger Gochermann u. Peter Gerigk, für den Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Koepchenwerk e.V., sowie Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur

  Foto © Industriedenkmalstiftung

08.03.2021:       Helikopter-unterstützte Baumfällarbeiten am Steilhang des Koepchenwerks im März 2019,  durchgeführt von der deutschlandweit für solche Einsätze als Spezialfirma tätigen lasten-flug.de.  Bereits 2 Jahre zurück liegend, jedoch von zeitloser Schönheit:

Beeindruckende Luftaufnahmen! Vor allem das Video!  Einstellung hier mit freundlicher Genehmigung durch www.lasten-flug.de.    🙂

 

 

 

 

Bericht WP Herdecke/Wetter v. 9.12.2020:

Mehr Licht für das Leuchtturmprojekt – Die AG Koepchenwerk möchte den markanten Schriftzug an der Fassade sanieren lassen.

Das Koepchenwerk am Hengsteysee in Herdecke ist ein Leuchtturmprojekt für die Region. Jetzt soll der alte Schriftzug aufgefrischt werden.

Der Rat soll geplante Sanierungsmaßnahmen am Koepchenwerk positiv begleiten. Das hat der Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Tourismus einstimmig empfohlen: Stadt Herdecke,  die Arbeitsgemeinschaft Koepchenwerk und die Stiftung Industriedenkmalpflege bereiten gerade einen Förderantrag für das vom Land ausgelobte Projekt „Heimat-Zeugnis“ vor.

Wesentlicher Bestandteil des Förderantrags soll die Sanierung des Schriftzugs „Koepchenwerk“ an der Fassadenfront sein. Hinzu kommt die Instandsetzung weiterer historischer Beleuchtungselemente im Außenbereich. Im Inneren der Maschinenhalle sollen ebenfalls Beleuchtung und Elektrotechnik fit gemacht werden.

Die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur ist seit 2016 Besitzerin des historischen Pumpspeicherkraftwerkes. Die AG Koepchenwerk setzt sich für das Industriedenkmal am Hengsteysee ein. 90 Prozent der im Projektantrag für den „Heimat-Check“ermittelten Kosten fließen aus dem Landes-Etat, 10 Prozent muss die AG aus Eigenmitteln beisteuern. Auf die Stadt kommen keine Kosten zu.

Ziel der aktuellen Maßnahmen ist die Öffnung und Nutzung des Gebäudes für die Bevölkerung in Herdecke und in der Region. „Das Koepchenwerk soll zukünftig beispielsweise als Ort für Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt werden. Ebenfalls ist die Einrichtung eines außerschulischen Lernorts geplant“, heißt es in der Vorlage für die Mitglieder im ausschuss für Wirtschaftsföderung und Tourismus. Das Schulzentrum am Bleichstein etwa liegt nur wenige Fußminuten vom Koepchenwerk entfernt.

Die alte Maschinenhalle des Pumpspeicherkraftwerks Koepchenwerk am Ufer des Hengsteysees, gesehen von der Eisenbahnbrücke zwischen Hengstey und Herdecke und fotografiert über die Walzen des Wehrs am Schiffswinkel.

Die alte Maschinenhalle des Pumpspeicherkraftwerks Koepchenwerk am Ufer des Hengsteysees, gesehen von der Eisenbahnbrücke zwischen Hengstey und Herdecke und fotografiert über die Walzen des Wehrs am Schiffswinkel.    Foto: Klaus-Wilhelm Goerzel / WP

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27.10.2020: Das Koepchenwerk auf dem Weg zum außerschulischen Lernort?

In der Mitgliederversammlung am 27.10.2020 in der Aula der Bonnermann-Schule in Herdecke ging es u.a. um das vom Vorstand angestrebte Ziel,  das Koepchenwerk zu einem „außerschulischen Lernort“ zu entwickeln. Dort soll künftig die Bedeutung dieses Industriedenkmals unter historischen und aktuellen Bezügen (Stichwort „Co²-freie Gewinnung bzw. Speicherung von Energie“) an die nachwachsenden Generationen anschaulich vermittelt werden.

Der Vorsitzende Peter Gerigk freute sich über einvernehmliche Beschlüsse hierzu in der MV.  Damit ist nämlich die Basis geschaffen  für  alle weiteren Initiativen in dieser Sache.

Die angestrebte Kooperation zwischen den beiden weiterführenden Schulen Herdeckes und der AG Koepchenwerk e.V.  konnte in der Folge in einem Gespräch mit den verantwortlichen Schul- und Fachbereichsleitern*innen am 5.12.2020 in der FHS Herdecke erfolgreich konsentiert werden. Der Start gemeinsamer Projekte soll nach Möglichkeit schon Anfang 2021 erfolgen, zunächst mit Führungen für fachlich tangierte Leistungs-Kurse, z.B. in Physik oder Technik. Die Führungen werden  von Vereinsmitgliedern durchgeführt.

Die Beteiligten haben sich verabredet, ihre Zusammenarbeit schriftlich in einer Kooperationsvereinbarung zu fixieren. Diese gilt es dann auch der interessierten Öffentlichkeit vorzustellen.

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Mitgliederversammlung am 26.06.2020

Nach 3maligem Anlauf konnte am Freitag, den 26.06.2020 die wegen der Pandemie lange verschobene Wahl des Ersten Vorsitzenden Herrn Peter Michael Gerigk durchgeführt werden.
Der Vorstand ist nun wieder komplett.

Der neue Vorstand mit seinen Aufgabenbereichen

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Am 10.12.2018 konnte die neue Eigentümerin die RWE-Buchstaben wieder der Öffentlichkeit zeigen – im Dunkeln, denn sie wurden beleuchtet.

Koepchenwerk, Herdecke, Pumpspeicherwerk

Foto: Markus Bollen, Koepchenwerk, Herdecke, 10.12.2018

Die neue Eigentümerin erklärte auf ihrer Presseseite Einzelheiten zur nun abgeschlossenen Sicherung des Maschinenhauses und zur Arbeit an den Buchstaben.

Link zur Presseerklärung der Stiftung (RWE-Lichtlandmarke, 11.12.2018)
Link zur Presseerklärung der Stiftung (Sicherungsmaßnahmen, 11.12.2018)

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